Die
Äsche bewohnt reich strukturierte größere Bäche und kleinere Flüsse, in denen schnellfließende kiesige Bereiche und tiefere ruhigfließende Gewässerabschnitte wechseln. Die nach dieser Fischart benannte Äschenregion weist kühles und sauerstoffreiches Wasser auf, hat kiesig-sandigen Gewässergrund und in der Regel schon größere Gewässerbreite und -tiefe. Die
Äsche hält sich gerne am Rande tieferer Gumpen oder bei ausreichender Gesamttiefe in der Gewässermitte auf, wo sie abdriftende Kleintiere erbeutet, aber auch
Anflugnahrung von der Gewässeroberfläche abfängt. Darüber hinaus finden sich Äschen auch in Zu- oder Abflußbereichen klarer, kühler Seen. Ab März werden die Laichplätze über Kiesbänken bezogen, wo in den nachfolgenden Wochen die Eiablage in flachen Laichgruben erfolgt.